Neubau eines Lokomotivschuppens

Die Errichtung des Bauwerks

Projektvisualisierung.

Damit die Diesellokomotive V22 zukünftig witterungsgeschützt untergestellt werden kann, wird ein Lokomotivschuppen errichtet. Das Gebäude, ein traditioneller Fachwerkbau, wird aber auch zukünftig den Draisinen des Museums eine Unterstellmöglichkeit bieten. Der Bau wird zunächst eine Grundfläche von 10,0 x 5,0 m haben. Für die Finanzierung konnten Fördergelder der Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH (NASA) aus dem Programm "Technische Denkmäler" sowie eine zweckgebundene Spende verwendet werden. Die Bauarbeiten werden von den Vereinsmitgliedern weitestgehend in Eigenleistung ausgeführt. 

Im September, Oktober und November 2020 galt es zunächst die Baustelle vorzubereiten. Zahlreiche Vorarbeiten waren dazu notwendig wie das Umverlegen von Leitungen, der Rückbau der Begrenzung zwischen Gleisschotter und Rasenfläche, Schotter an den Gleisflanken und ein altes Pflaster waren zu entfernen. Am aufwendigsten bei den Vorbereitungen war die Entfernung von zwei gewaltigen Wurzelstöcken, die nur mit Gewalt und schwerem Gerät beseitigt werden konnten. Im November 2020 folgte dann der tatsächliche Baubeginn mit dem Aushub des Fundaments. Wenig später wurden durch ein Metallbauunternehmen die Teile der Stahlbewehrung angeliefert. In der Zeit bis Weihnachten 2020 montierten wir aus den Einzelteilen die Bewehrungskörbe weitestgehend, die Entmontage erfolgt dann in der Baugrube. Im Januar und Februar 2021 behinderte die Witterung mit starken Frösten und viele Schnee weitere Arbeiten. Anfang März 2021 konnte endlich weiter gearbeitet werden, nun wurden die Schalungswände stückweise in die Baugrube eingebaut. Ende März war die Schalung so weit hergestellt, dass die Bewehrungskörbe in die Baugrube gehoben werden konnten. Das erfolgte in den ersten Tagen des April 2021. Im Anschluss wurde die Bewehrung in der Baugrube komplettiert. Das betraf besonders Teile die vor dem Einhub noch nicht angebaut werden konnten. Danach wurde die Schalung weiter mit Versteifungen versehen, um eine hohe Stabilität zu erreichen. Anschließend begann noch die Verfüllung der Schalung mit Erde von Außen. Auch das trug zu einer hohen Stabilität bei. Ende Juni 2021 war es dann endlich soweit: der erdberührte Teil des Fundamentes konnte betoniert werden. Im Juli und teilweise im August 2021 wurde dann die Schalung für den oberen Wandteil des Fundaments errichtet. Zunächst recht lose, später mit enormen Verstärkungen, um das Gewicht des frischen Betons tragen zu können. Ein wahres "Holzmonstrum" war dabei entstanden. Ende August folgte der finale Betonguss. Nach Abbau der Schalung und Beräumung der Baustelle und des Umfelds, kann dieser Bauabschnitt als abgeschlossen bezeichnet werden. Pünktlich zum Bahnhofsfest am 11. und 12. September 2021 zeigte sich der Betonbau samt Fundament den Museumsbesuchern erstmals fertig und von der Schalung befreit.   

Und in diesem kleinen Film dokumentieren wir die Errichtung des Fundaments, sowie der unteren Wandbereiche. Schauen Sie unseren Vereinsmitgliedern bei den Bauarbeiten über die Schulter.

Vor dem Baubeginn - der Spatenstich

Vor dem Baubeginn fand der tradionelle Spatenstich statt. Am 21. Juli 2020 war der freudige Tag im Eisenbahnmuseum Kötzschau. Mit dem offiziellen Spatenstich begann der Bau des geplanten Lokschuppens. Gemeinsam vollzogen diesen die Bürgermeisterin der Stadt Leuna Frau Dr. Hagenau, der Ortsbürgermeister von Kötzschau Herr Weise, sowie unser Vereinsvorsitzender Herr Falk. Den anwesenden Gästen und der Presse wurden die Pläne und Zeichnungen zum zukünftigen Lokomotivschuppen näher vorgestellt.

Das Museum hat wieder geöffnet:

Sonntag

 24. Oktober 2021 

14:00 - 18:00 Uhr

Beachten Sie unsere Hinweise

Weitere Öffnungstermine finden Sie hier.

Anreise

Museum zur Geschichte

der Eisenbahnstrecke

Leipzig - Großkorbetha
Am Bahnhof 27
06237 Leuna / OT Kötzschau

 

Stündlich erreichbar in den Zügen der ABELLIO Rail Mitteldeutschland GmbH

Die Linie RB 20

Ab Leipzig Hbf in 22 Min.

Ab Erfurt in 75 Min.

Ab Eisenach in 120 Min.

 

Anfahrt mit dem PKW

Partner im

Bahn- Bus- Landesnetz

Sachsen-Anhalt

und Träger des Siegels

  Update: 

 10.10.2021 

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