Projekte

Auf dieser Seite erfahren Sie etwas über ältere sowie laufende Projekte unseres Vereins.

Gleisbau 2019, es geht weiter

Zum Beginn des Jahres 2019 sollten weitere Baumaßnahmen an der Gleisanlage im Freigelände des Museums durchgeführt werden. Diesmal am östlichen Ende der Anlage. Hier musste ein kurzer bisher mit Holzschwellen ausgeführter Gleisabschnitt, auf Betonschwellen umgebaut, sowie gleichzeitig deutlich verlängert werden. Im Januar 2019 begann zunächst der Abbau des bisherigen Gleisendes, Rückbau der Schienen, Schwellen und Kleineisen. Damit weiterhin zu den Öffnungstagen des Museums Besucher mit der Draisine fahren können, wurde ein provisorischer Einstiegsbereich für die Draisine geschaffen. In späteren Arbeitseinsätzen wurde das Planum für das zukünftige Gleis vorbereitet. Auskoffern von Erde, Aufbau des Unterbaus mit Frostschutz. Verdichten der Aufträge und grober Unterbau mit einer ersten verdichteten Schotterschicht. Anfang März 2019 konnten die Betonschwellen grob ausgelegt und danach im richtigen Abstand angeordnet werden. Wenig später waren bereits die Schienen montiert und ein erster Teil grob ausgerichtet. Zuletzt folgte Anfang April 2019 noch einmal Schotter und Stopfen und kurz vor Ostern das Bohren von Löchern und Anbringen von Laschen zum Verschrauben. Die Baumaßnahme ist bis auf Kleinigkeiten abgeschlossen. Hier einige Ansichten:

Aufbau einer Reichsbahn-Schranke

Am Zugang zum Eisenbahnmuseum wird eine mechanische Reichsbahn-Schranke durch den Verein errichtet, wie sie typisch war in der Zeit um 1935. Entsprechend dem damaligen Aussehen, wird eine Bahnübergangsanlage mit allen Ausstattungsteilen aufgebaut. Der Schrankenbaum erhält einen Gitterbehang und ein zeitgenössisches Andreaskreuz wird ebenso aufgestellt. Bei dem Projekt werden gesammelte Teile neu aufgearbeitet, aber auch Teile vollkommen neu angefertigt. Zu Gute kommt dem Verein dabei die bereits vor Jahren angelegte Sammlung an allerlei zusammengetragenen Schrankenteilen. Diese müssen aufwendig aufgearbeitet werden. Korrossionsschäden sind zu beheben und Schweißarbeiten durchzuführen, aber auch umfangreiche Lackierarbeiten. Die unten gezeigte Galerie zeigt den Fortgang der Arbeiten. 

 

Bisher wurden folgende Punkte des Projektes erreicht:

 

Grundlegende Aufarbeitung aller vorhandenen Bauteile, Entfernung Korrossion, Neuaufbau der Lackierungen.

 

Aushub der Baugrube für das Schrankengestell. Einbau des aufgearbeiteten Schrankengestells am zukünftigen Standort.

 

Aufwendiger Nachbau fehlender kleinerer Bauteile, exakt nach Zeichnung. Neulackierung Schrankenbaum. Einbau Schrankenbaum, Montage aller Kleinteile, Gegengewichte, Abspannung, Einbau Aufschlagpfosten.

 

Schrankenwinde zum Umbau auf Erdfuß vorbereitet. Drahtseil, Kupplungen und Umlenkrollen samt Halter und Abdeckungen besorgt.

 

Aufmaß für aufwendigen Nachbau des Gitterbehangs erstellt. 

Zum Vergrößern klicken.

Aufbau einer Gleisanlage im Freigelände des Museums

Zum Konzept des Museums war von Beginn an geplant im Freigelände eine Gleisanlage aufzubauen, das sog. "Gleis 3". Im Jahr 2014 wurde von der Deutschen Bahn eine in Halle/S. ausgebaute Weiche angeboten. Zunächst musste dazu eine Fläche im Gelände durch mehrere Tonnen Erde und Kies hergerichtet sowie begradigt werden. Mit mehreren LKWs wurde die Weiche in Einzelteile zerlegt am 16. April 2015 angeliefert. Herzlichen Dank dafür noch einmal an dieser Stelle an die Mitarbeiter der Deutschen Bahn AG. Bereits danach setzte der Verein im Mai 2015 die Arbeiten mit weiteren Aufschütten von Geländeabschnitten fort, um zukünftig weitere Gleisabschnitte an die Weiche anfügen zu können. Im Sommer 2015 begann der schrittweise und kontinuierliche Aufbau der Weiche, zunächst mit Sortieren und Auslegen der Weichenschwellen. Im August 2015 widmeten wir uns den Schienenenden, hier mussten alte Schweißnähte entfernt werden um diese neu Verlaschen zu können. Am 24. Oktober 2015 wurde dann binnen 11 Stunden die komplette Weiche zusammengebaut, zwei Signale aufgestellt und ein Wagen aufgegleist. Dabei half ein Gleisbauunternehmen mit Bagger und schwerer Technik. Mit einer Ausdehnung nur der Weiche von ca. 30 Metern und einem Gesamtgewicht von etwa 25 Tonnen, wurde an diesem Tag unser schwerstes Ausstellungsstück zusammengebaut. Im Februar 2016 bekamen wir von einem Gleisbauunternehmen eine Lieferung mit je zwei fertig montierten Gleisjochen, die sofort an Ort und Stelle gelegt werden konnten. Ende Februar 2016 kamen mehrere Tonnen Schotter, die sofort mittels Bagger in der Gleisanlage verteilt wurden. Bei weiteren Arbeitseinsätzen konnten durch den Verein immer neue Gleisabschnitte angefügt werden. Mitte März 2016 wurde an der Vervollständigung der Weiche gearbeitet, fehlten hier noch einige Teile. Im April folgten die Stellstange mit dem Klammerspitzenverschluss, sowie Antriebsstange zum Stellen der Weiche. An der Anlage wurde ein Signal Ra11 aufgestellt, welches ursprünglich vom Bahnhof Markranstädt stammt. Eine weitere Lieferung mit Schienen, Schwellen, Kleinteilen usw. ist am 18. April 2016 von einem Gleisbauunternehmen eingetroffen. Anfang Mai wurden die Betonschwellen mittels Bagger ausgelegt und damit konnte der Aufbau der neuen Gleisabschnitte beginnen der über den Sommer 2016 stückweise fortgesetzt wurde. Im Herbst 2016 ging es am westlichen Ende der Gleisanlagen weiter. Wieder wurde Gelände ausgeglichen und zunächst das Gleis am Abzweig verlängert. Hier enstand Ende November 2016 die Remise für die Draisine. Im Frühjahr 2017 wurde der Gleisbau auf der Westseite fortgesetzt, wo seither wieder etliche Gleislängen angefügt wurden. 

 

Unten sehen sie einige kleine Galerien mit Bildern der bisherigen Gleisbauarbeiten in chronologischer Reihenfolge. Die letzte Galerie wird ständig erweitert.

"Hurra unsere Weiche!" in der Mitteldeutschen Zeitung vom 17.04.2015
Mitteldeutsche Zeitung 17.04.2015.pdf
PDF-Dokument [1.6 MB]

Nachbau Handhebel-Draisine - es ist geschafft!

Vor dem Jahr 2011 startete unser Verein das Projekt "Originalgetreuer Nachbau einer historischen Handhebel-Draisine". Da ein derartiges orignales altes Fahrzeugt praktisch nicht mehr zu bekommen ist, blieb unserem Verein nur die Option einer Replik. Mit unterschiedlicher Intensität wurde dieses Projekt von uns verfolgt. Einige Unternehmen in der Region unterstützten uns dabei mit Spendengeldern. (Spenderliste siehe unten, wobei die Reihenfolge nicht der Höhe der Zuwendung entspricht.) Zunächst sollte gemeinsam mit einer überbetrieblichen Ausbildungsstätte mit Lehrlingen in holz- und metallverarbeitenden Berufen, dieser Nachbau durchgeführt werden. Die Idee dahinter: Auszubildende bauen ein Fahrzeug welches noch lange von diesem Projekt zeugt und an dem ihre neuen Fertigkeiten praktisch erlernt werden können. Nach mehreren zunächst positiven Gesprächen mit Ausbildungsstätten, musste von dieser Idee aus unterschiedlichen Gründen leider wieder Abstand genommen werden. Zudem fehlte lange ein beträchtlicher Teil der Finanzierung. Nach einer Pause, durch andere wichtige Projekte des Vereins, nahmen wir uns der Verwirklichung nun aber wieder an, bauten wir doch seit 2015 an der eigenen Gleisanlage im Freigelände des Museums (Siehe oben). Schließlich sollte auf den Gleisen auch ein Fahrzeug fahren! 

 

Bei einem Fachunternehmen im hessischen Bad Nauheim konnten wir die originalgetreue Replik in Auftrag geben. Anfang Juli 2016 war dieser fertiggestellt und die Handhebel-Draisine wurde zu ihren zukünftigen Heimatbahnhof nach Kötzschau transportiert. Die feierliche Einweihung und Taufe auf den Namen "August" fand dann am 14. August 2016 statt, 5 Jahre nach Start des Projektes. 

 

Bei diesem Projekt wurden wir unterstützt durch:

 

Total Raffinerie Mitteldeutschland GmbH

InfraLeuna GmbH

MVV Trea Leuna GmbH

Agrargenossenschaft Bad Dürrenberg eG 

 

Vielen herzlichen Dank für die freundliche Unterstützung!

Das Museum hat wieder geöffnet:

Sonntag

21. Juli 2019

14:00 - 18:00 Uhr

Weitere Öffnungstermine finden Sie hier.

Anreise

Museum zur Geschichte

der Eisenbahnstrecke

Leipzig - Großkorbetha
Am Bahnhof 27
06237 Leuna / OT Kötzschau

 

Stündlich erreichbar in den Zügen der ABELLIO Rail Mitteldeutschland GmbH

Die Linie RB 20

Ab Leipzig Hbf in 22 Min.

Ab Erfurt in 75 Min.

Ab Eisenach in 120 Min.

 

Anfahrt mit dem PKW

Partner im

Bahn- Bus- Landesnetz

Sachsen-Anhalt

und Träger des Siegels

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